Elternarbeit

Frage gestellt am: 07.05.2016 um 15:21:05 in der Kategorie: Verwaltungsrecht
Einsatz 49,00 €
Status Beendet

Hallo, ich würde mich sehr freuen, wenn ich eine baldige Antwort für folgendes Problem bekommen könnte.

Vier Klassen wollen einen Abschlussball planen. Das Auftragsvolumen beträgt etwa 11500,- Euro inkl. Catering.

Alle Klassen haben natürlich einen Ersten Elternsprecher. Nun beschließen A und D, B und c aus der Planung rauszulassen und einfach alles an ihnen vorbeizuplanen.Dadurch, dass sie keine Protokolle erstellen, die sie dann natürlich auch nicht weiter reichen können, gelingt ihnen das auch lange Zeit.So erschummeln sie sich Arbeitsvorteile, können in der öffentlichkeit für die Schule agieren, und B und C ahnen lange nichts davon.

Arbeitsgremien werden gebildet ohne B und C. Alle Vorarbeiten ohne B und C, die erfahren einfach nichts. A macht sich zum Chef aller Kleinteams, es werden keine protokolle weiter gegeben, es wird einfach alles verschleiert, damit die anderen nichts merken. Für nötige Stimmen holt man sich die Stellvertrter von A und D, dann hat man ja vier Stimmen.

B und c erhalten nur mindere aufgaben- Eltern und Schüler dürfen nicht mitplanen.

Eines Tages brauchen sie natürlich das geld der Klassen von B und C, und treten mit erhöhten forderungen ohne jegliche Kostenvoranschläge usw. auf. Das kann B abwehren. dann wird ein geringerer Betrag gewählt, wieder ohne Kalkulation. Fragen nach gegenfinanzierung und Wirtschaftlichkeitsgebot werden einfach ignoriert und abgelehnt. Sie wollen das geld, ohne nach gegenfinanzierungen zu suchen.Die Eltern von B sagen aber nun, sie wollen nicht mehr ausgeben als 15,- , das vermittelt B auch an A und D und wieder geht das gezerre los...sie wollen 20, über die Schüler hinweg.

in der Zwischenzeit bricht der Schulfriede. die Schüler rebellieren, weil sie nicht wissen, welcher Betrag angemessen ist und welchen sie bezahlen sollen. kalkulationen werden immer noch nicht erbracht. Es wird verschleiert und vertuscht.

Man geht mit dem titel "Chef ds ORGA-Teams" und "des Festkommitees raus", dabei haben B und C die nicht gewählt, hatten auch keine kenntnis von einer Wahl, Anwesenden und Protokolle wurden auch nicht erstellt.

Darf man im Verwaltungsrecht bei der Planung einer Schulveranstaltung so mauscheln und zwei Klassen herauskomplementieren?

Müssen B und C trotz nachfragens auch die überhöhten preise fr eine Deko zahlen, auch wenn das selbst der Schülervertretung zuviel ist?

Dürfen A und D den schülersprecher, der immer warnt, ignorieren und einfach machen, was sie wollen?

Geht das alles so- darf man das im Rahmen des Mikrokosmos Schule?

dazu kommt, dass wichtige papiere an B und C gerne einen Monat liegen bleiben, bis sie weiter gereicht werden.

Schüler, die man braucht, werden privat eingeladen und bewirtet, obwohl in der Schule alles komplett fragil ist.

Für den fall, dass sie zuviel dekogeld einsammeln würden, versprechen sie den schülern ein Eis. sie wollen geld für deko- haben nicht einen Kostenvoranschlag- nichts!

Vorbildwirkung gegenüber Schülern wird nicht eingehalten, Wahlergebnisse manipuliert und gefakt.

Gremien wie das Festkommitee, bestehend aus Schülern und eltern, ist wahllos zusammengestellt, keiner weiss, wann die gremien entstanden sind. Dazu kommt dann gerne ein ungleichgewicht- entweder B und c sind nicht drin, oder 5xa, 2xb, 1xc und 3x d, so dass sie immer deutliche Mehrheiten haben.

Reagiert wird nur, wenn man muss. Darf man das alles so???

Müssen wir als Klasse die überbhöhten dekoforderungen akzeptieren ohne aufgeschlüsselte Positionen?

Und am besten- wie werde ich sie los, nachdem sie mich los sein wollten? ich mache es lieber allein mit den kids, und wenn ich die nächsten 10 Wochen keine Nacht schlafe...

Klingt nach Ego, ist es aber nicht. mir tun die Schüler echt leid, dass wir da so Leuten aufgesessen sind....

Vielen Dank, eine total genervte Ehrenamtliche

Antwort auf Frage (07.05.2016 um 16:18:37)

Rechtsanwalt Marc Nathmann
Nathmann
Tel: 09281/7792877
Anschrift: Königstrasse 76, 95028 Hof a. d. Saale, Deutschland
AW: Elternarbeit
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihr Vertrauen und beantworte gern Ihre Frage.

Die Antwort findet sich hier weder im Schul- noch im allgemeinen Verwaltungsrecht, sondern im Zivilrecht.

Hier ist es so, dass sich mehrere Personen, Schüler und Eltern, zu einem gemeinsamen Zweck zusammenfinden. Entsprechend kommt eine sog. BGB-Gesellschaft zustande. Hier gilt stets das Mehrheitsprinzip. Das bedeutet, dass sämtliche Entscheidungen allein mit der Mehrheit der der Beteiligten getroffen werden dürfen. Das bedeutet auch, dass jeder, der im Auftrag der Anderen für die Gesellschaft tätig wird Rechenschaft abzulegen hat.

Für Sie bedeutet dies 3 Dinge:

1. Mit einem Mehrheitsbeschluss können Sie jederzeit andere Personen oder sich selbst mit der weiteren Organisation beauftragen.

2. Die Forderungen sind aufzuschlüsseln und zu begründen

3. Ihnen stet es jederzeit frei die Teilnahme zu beenden und natürlich dann auch nichts zu zahlen


Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.


Mit freundlichen Grüßen

M Nathmann
Rechtsanwalt

Der Fragesteller hat Rechtsanwalt Marc Nathmann wie folgt bewertet

Preis/ Leistung Hilfreich?
Verständlich? Freundlich?
Der Fragesteller empfiehlt Rechtsanwalt Marc Nathmann weiter.

Sehr schnell, sehr kompetent- hat mir auf alle Fälle weiter geholfen.

Vielen Dank!

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