Kontenpfändung

Frage gestellt am: 27.03.2016 um 15:22:50 in der Kategorie: Sozialrecht
Einsatz 59,00 €
Status Beantwortet
Ihre Frage direkt hier eingeben: Guten Tag, ich hatte noch 11 Tage alten Urlaub und bekam deshalb das Arbeitslosengeld erst 11 Tage später. Die Krankenkasse wollte für diese 11 Tage Beiträge und ich habe dem ordentlich widersprochen. Zwischenzeitlich hatte ich einen Arbeitsgerichtsprozess angestrebt und letztendlich vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt auch komplett gewonnen. Zwischenzeitlich , d.h. zwei Wochen vor der Verhandlung in Erfurt hat die Krankenkasse eine Kontenpfändung veranlasset, obwohl sie wusste dass ich nur als Zeitungszusteller beschäftigt war und nur rund 800 Euro Netto monatlich hatte. Dadurch wurden auch meine Darlehen von der Bank sofort zur Zahlung gestellt.
Kollegen die keine Kündigungsschutzklage eingereicht haben und mit Abfindung in eine Beschäftigungsgesellschaft gewechselt sind haben keine Sperrfrist von üblicherweise 3 Monaten erhalten. Ich suche nun einen Anwalt aus dem Sozialrecht der oder die den Fall vor dem Landessozialgericht NRW incl. Schadensersatz übernimmt.  Ich besitze Geld. Mir geht es ums Prinzip. Der oder die Anwältin sollte nicht aus NRW kommen, da mir hier alle Anwälte abspringen oder zeitlich überlastet sind. Wie gesagt ich habe vor dem BAG komplett gewonnen!
Der alte Arbeitgeber hat noch immer keine Abrechnung 2013 erstellt!!!
mfg Markus Wurst

Antwort auf Frage (27.03.2016 um 15:51:12)

Rechtsanwalt Dipl.- Wirtschaftsjurist (IDB) Alexandros Papassimos
Altstadtkanzlei Papassimos
Tel: 0571 730721400
Fax: 0571 730721409
Anschrift: Brüderstr. 4, 32423 Minden, Deutschland
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Arzt-/Medizinrecht, Erbrecht, Immobilienrecht, Ordnungswidrigkeiten
AW: Kontenpfändung
Sehr geehrter Herr Ratsuchender, 

sofern, die Kontopfändung rechtswidrig erfolgt ist und Ihnen dadurch Schäden entsatnden sind, können Sie Schadenersatzansprüche geltend machen. Diese Schäden können u.a. darin liegen, dass die Bank Ihnen die Kredite fristlos gekündigt hat und die sofortige Rückzahlung verlangt wurde. Ob die Krankenkasse in Zeitpunkt der Kontopfändung rechtswidrig gehandelt hat, muss man zunächst konkrte prüfen. Ist dem so, steht grundsätzlich einem Schadenersatzprozess nichts im Wege. Sofern Sie 800 € netto im Monat verdienen oder verdient haben, liegen Sie unter der Pfändungsgrenze, so dass eine Pfändung ins Leere laufen würde. Außerdem ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Abrechnungen zu erstellen und Ihnen zur Verfügung zu stellen. 

Gegen eine gerichtliche Vertretung spricht nichts entgegen und kann von meiner Seite, wenn die finanziellen Voraussetzungen verbindlich geklärt sind, gewährleistet werden.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Papassimos
Rechtsanwalt

Ihr Weg zu Ihrem Recht! www.kanzlei-papassimos.de  

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