Rückforderung-Schadensersatzleistung DHL international

Frage gestellt am: 08.02.2016 um 13:41:33 in der Kategorie: Verbraucherrecht
Einsatz 39,00 €
Status Beantwortet
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich versuche meinen Fall möglichst kurz und bündig zu schildern:
-Mitte Juli 2015 DHL Paket nach Australien versandt und versichert bis 2000€(auch nachgewiesener und tatsächlicher Wertinhalt)
-Paket wurde von DHL verloren, nach einem Nachforschungsauftrag nicht wiedergefunden und mir wurden Mitte August 2015 2000€erstattet
-Folglich nochmals die gleiche Ware versandt und versichert
-Jetzt kam ein Schreiben von DHL Ende Januar 2016, dass die Recherche nach meiner Sendung erneut aufgenommen wurde und das Paket scheinbar angekommen sei,DHL fordert Ersatz in Höhe von 2000€
-Auf meine Anfrage nach dem Abliefernachweises heißt es schriftlich: "..Ein Anspruch, dass die zuständige Postgesellschaft im Ausland eine unterschriebene Bestätigung des Empfängers vorlegt, besteht leider nicht. Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang auf die entsprechende Regelung in unseren AGB's Paket International hinweisen."
-Dies war von mir in den AGB's nicht auffindbar

Wie sieht es aus?Ich habe die Ware zwei mal versenden müssen. Und beide male mit ca. 180€ versichern lassen. Nun sagt man mir, ich hätte keinen Anspruch auf einen Nachweis..

Für Ratschläge wäre ich ihnen sehr dankbar.

Antwort auf Frage (10.02.2016 um 21:01:27)

Rechtsanwalt Dipl.- Wirtschaftsjurist (IDB) Alexandros Papassimos
Altstadtkanzlei Papassimos
Tel: 0571 730721400
Fax: 0571 730721409
Anschrift: Brüderstr. 4, 32423 Minden, Deutschland
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Arzt-/Medizinrecht, Erbrecht, Immobilienrecht, Ordnungswidrigkeiten
AW: Rückforderung-Schadensersatzleistung DHL international
Sehr geehrter Herr Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich wie folgt beantworte:

Es gilt der rechtliche Grundsatz, dass immer derjenige das beweisen muss, was er einwendet. Das heisst, wenn die DHL behauptet, dass das Paket zugestellt wurde, müssen diese auch entsprechend einen Nachweis liefern. Eine Regelung in den AGBs, die den Nachweis obselet macht, müsste im Sinne des Verbraucherrechts unwirksam sein.

Sollte der DHL der Nachweis gelingen, wäre die Rückforderung gerechtfertigt. 

Ich würde an Ihrer Stelle abwarten, ob die DHL die Angelegenheit der Rückforderung weiter verfolgen wird.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne weiterhin zur Verfügung.  

Mit freundlichen Grüßen

Papassimos
Rechtsanwalt

Ihr Weg zu Ihrem Recht! www.kanzlei-papassimos.de
 

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