Schenkung

Frage gestellt am: 22.07.2015 um 08:41:38 in der Kategorie: Erbrecht
Einsatz 59,00 €
Status Beantwortet
ich verkaufe gerade eine eigentumswohnung und möchte dann davon meiner tochter 400000 euro schenken. benötige ich eine notarielle beurkundung? und muss ich das bei der nächsten einkommenssteuererklärung angeben?

Antwort auf Frage (22.07.2015 um 11:35:43)

Rechtsanwalt Rechtsanwalt Marcus Schröter
Rechtsanwaltskanzlei Schröter
Tel: 069/209737530
Fax: 069/209737539
Anschrift: Pestalozzistraße 15 A, 61231 Bad Nauheim, Deutschland
AW: Schenkung
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich nachfolgend beantworte.

1. Für eine Schenkung ist grundsätzlich die notarielle Form vorgeschrieben, § 518 Abs. 1 BGB. Soweit die Schenkung ohne notarielle Beurkundung erfolgt, wird dieser Mangel durch die Vornahme der Schenkung geheilt. D.h. mit Überweisung ist der Formmangel beseitigt und die Schenkung wirksam erfolgt.

2. Im Ergebnis muss die Schenkung daher nicht notariell beurkundet werden.

3. Fordern Sie von dem für Sie zuständigen Finanzamt die Vordrucke für die Schenkungssteuererklärung an. Diese Steuererklärung ist unmittelbar abzugeben. Spätestens nach drei Monaten nach Vornahme der Schenkung ist die Schenkung dem Finanzamt anzuzeigen. Daher sollte die Steuererklärung innerhalb dieser Frist bei dem Finanzamt eingereicht werden.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt

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