Uneheliches Kind und Erbe

Frage gestellt am: 27.03.2013 um 19:33:55 in der Kategorie: Erbrecht
Einsatz 25,00 €
Status Beantwortet
Mein Vater ist kürzlich verstorben, meine Eltern haben ein Berliner Testament abgeschlossen in dem auch steht, dass nach Ableben des zweiten Ehepartners das Erbe zu gleichen Teilen auf ihre beiden gmeinsamen Kinder (meinen Bruder und mich) verteilt werden soll. Allerdings hat mein Vater aus der Zeit vor seiner Ehe mit meiner Mutter ein uneheliches Kind von dem wir keinerlei Daten haben. Das Thema wurde von ihm stets totgeschwiegen und er behauptete zu Lebzeiten er glaubt es sei adoptiert worden. Das ganze liegt über 50 Jahre zurück. Das Gesamtvermögen meiner Eltern beläuft sich auf rd. 300.000 € Immobilienwert mit einer bestehenden Grundschuld von 80000 € und 50000 € Barguthaben. Kann es sein dass meine Mutter zur Pflichtteilsauszahlung zum Verkauf des Hauses gezwungen ist? Wie lange wird es in etwa dauern bis wir Gewissheit haben was passiert, bzw. wann meldet sich das Nachlassgericht und wie wird in so einem Fall verfahren? Wie hoch wäre in etwa der Pflichtteil. Herzlichen Dank im Voraus

Antwort auf Frage (27.03.2013 um 21:32:16)

Rechtsanwalt Dipl.- Wirtschaftsjurist (IDB) Alexandros Papassimos
Altstadtkanzlei Papassimos
Tel: 0571 730721400
Fax: 0571 730721409
Anschrift: Brüderstr. 4, 32423 Minden, Deutschland
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Arzt-/Medizinrecht, Erbrecht, Immobilienrecht, Ordnungswidrigkeiten
AW: Uneheliches Kind und Erbe
Sehr geehrte Frau Ratsuchende, 

vielen dank für Ihre Anfrage, die ich anhand Ihrer Informationen wie folgt beantworte:

Ein Immobielienverkauf ist nicht zwingend notwendig. Sollten sich Pflichteilsansprüche tatsächlich und rechnerisch ergeben, ist Verkauf nur dann u. U. erforderlich, wenn man den Auszahlbetrag nicht auftreiben kann. Ansprüche kämen auch nur dann in Betracht , wenn Ihre Mutter ablebt. Ein Pflichteilsberechtigter muss aber seine eventuellen Ansprüche geltend machen, sonst geht eh nichts. Sollte der Pflichteilsberechtigte im Testament namentlich erwähnt sein, wird er vom Nachlassgericht kontaktiert. 

Durch gezielte und vorherige zulässige Rechtsgeschäfte kann man das Vermögen vor unerwünschten Zugreifens "schützen". 

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Papassimos
Rechtsanwalt  

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