Wohnungskaufvertrag kommt nicht zustande

Frage gestellt am: 16.01.2016 um 12:36:19 in der Kategorie: Immobilienrecht
Einsatz 49,00 €
Status Beendet
Guten Tag.

wir haben am 1.10.2015 den Kaufvertrag für eine Wohnung beim Notar unterschrieben, mit Übergabe Tag am 15.01.2016.
Leider hat sich alles gezögert, entweder beim Notar oder  tatsächlich durch die Behörden oder beides, so dass unsere Grundschuld am 15.01 noch nirgendwo eingetragen ist, also die Fälligkeit zum Zahlen fehlt, d.h. Weder wir oder die Bank können bezahlen.
Der Verkäufer möchte die Schlüssel ohne Bezahlung nicht geben, und der Notar schlägt vor, dass wir - Käufer - mehr Geld bezahlen für eine Notar Bestätigung, dass die Eintragung der Grundschuld erfolgen wird.
Wir haben unseren Unzug für 26.01 geplant mit eine Umzugsfirma und ausserdem haben wir unsere Mietwohnung zum 01.02 gekündigt.
Meine Fragen:
1. Darf der Notar mehr Kosten von den Käufer verlangen, obwohl wir alles richtig gemacht haben? Haben wir das Recht, das zu verweigern? Sollte nicht der Notar und/oder der Verkäufer diese Kosten tragen?
2. Sollte sich alles tatsächlich verzögern, dann bleiben wir Käufer auf die Umzugskosten sitzen und ohne Wohnung. Wer sollte uns in diesem Fall entschädigen?
Leider steht in der Notarvertrag keinen Satz zu eine solche Möglichkeit, die ich aber sonst in anderen Immobilienkäufe/Verkäufe auch nicht erlebt habe.

Danke im Voraus und mfG 

 

Antwort auf Frage (16.01.2016 um 13:46:59)

Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla
Kanzlei Dr. Newerla
Tel: 0471/ 483 99 88 - 0
Fax: 0471/ 483 99 88 - 9
Anschrift: Langener Landstr. 266, 27578 Bremerhaven, Deutschland
Schwerpunkte: Gewerblicher Rechtsschutz, Internetrecht, Medienrecht, Urheberrecht, Wettbewerbsrecht
AW: Wohnungskaufvertrag kommt nicht zustande
 Sehr geehrter Ratsuchender,

 Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Diese möchte ich gerne wie folgt beantworten:

Der Notar hat ihn offenbar eine Zusatzleistung angeboten.

Diese können, müssen Sie aber nicht in Anspruch nehmen.

Die Notarkosten muss grundsätzlich derjenige bezahlen, der diese in Auftrag gibt.

Wenn sich hier also beide Vertragsparteien einig sind, diese Leistungen in Anspruch zu nehmen, wäre es sachgerecht, dass diese Kosten geteilt werden.

  Sie hatte noch die Frage nach den Umzugskosten angesprochen. 

Die Umzugskosten müsste nur jemand übernehmen, der schuldhaft die Verzögerung verursacht hat und hierfür auch zur Rechenschaft gezogen werden kann. Dieses wären grundsätzlich nur die Vertragsparteien und unter Umständen der Notar.

Der Notar wurde aber nur dann unter Umständen für eine Haftung infrage kommen, wenn er eine nicht unerhebliche Verzögerung verursacht hat und es ihm zumutbar und  möglich gewesen wäre,  diese Verzögerung zu verhindern. 

Ich hoffe geholfen zu haben

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt




 

Der Fragesteller hat Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla wie folgt bewertet

Preis/ Leistung Hilfreich?
Verständlich? Freundlich?
Der Fragesteller empfiehlt Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla nicht weiter.
Die am schlechtesten ausgegebenen Geld meines Lebens.
Auf eine solche unhilfreiche Antwort mit grammatikalischen Fehler hätte ich wirklich verzichten können. 

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